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Wo Raiffeisen Marktanteile gewinnt

Auf dem Land stark, in den Städten schwach – so entwickelt sich das Hypothekengeschäft von Raiffeisen.

Mehr Eigenheime werden in der Schweiz von Raiffeisen finanziert: Eine Überbauung bei Dübendorf.
Mehr Eigenheime werden in der Schweiz von Raiffeisen finanziert: Eine Überbauung bei Dübendorf.
Steffen Schmidt, Keystone

Seit Jahren setzt die Genossenschaftsbank Raiffeisen stark auf das Geschäft mit der Eigenheimfinanzierung. Eine neue Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern zeigt erstmals, wo die Raiffeisenbank-Gruppe Anteile am Hypothekenmarkt gewinnen konnte.

Der Markt ist riesig. In der Schweiz ist ein Hypothekarvolumen von 900 Milliarden Franken ausstehend. Von 2003 bis 2014 wuchs der Anteil der Genossenschaftsbank von 13 auf 17 Prozent. Die Folgen der vom ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz angestrebten Wachstumsstrategie zeigen sich damit deutlich. Vincenz leitete die Bank von 1999 bis zum Herbst dieses Jahres. Seit 2003 haben aufgrund seines Expansionskurses vor allem die Grossbanken Credit Suisse und UBS Marktanteile eingebüsst. Ihr Anteil ging von 34 auf 29 Prozent zurück. Auf den Anteil der Kantonalbanken am Geschäft mit Hypotheken hatte der Angriff von Raiffeisen keine Auswirkungen.

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