«Würth kehrt zurück, wenn Trump geht»

«Schraubenkönig» Reinhold Würth mischt sich mit seinen 83 Jahren nur noch selten ins Tagesgeschäft ein. Ausser, um «Verrücktes» zu verhindern.

Sein Vermögen schätzte «Forbes» 2017 auf 12,8 Milliarden US-Dollar: Reinhold Würth in der von ihm gegründeten Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. (22. April 2018)

Sein Vermögen schätzte «Forbes» 2017 auf 12,8 Milliarden US-Dollar: Reinhold Würth in der von ihm gegründeten Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. (22. April 2018)

(Bild: Keystone Sebastian Gollnow)

Der Schraubenhändler Würth will erst wieder in den USA investieren, wenn Donald Trump nicht mehr Präsident ist. Das sagte Reinhold Würth, Schraubenkönig und erfolgreichster Unternehmer Deutschlands, in einem Interview mit der «Bild am Sonntag».

Der 83-jährige Würth, der seit 69 Jahren fürs Unternehmen arbeitet, habe persönlich für die Entscheidung gesorgt. «Ich sorge dafür, dass keine verrückten Entscheidungen getroffen werden.»

Nicht mehr investieren

Und so eine scheint er nun verhindert zu haben. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Künzelsau macht mit 1,8 Milliarden Euro 14 Prozent des Jahresumsatzes in den USA. «Trotzdem möchte ich das Engagement in Amerika nicht weiter vergrössern.» Grund sei die politisch unsichere Lage. «Wir warten mal ab, ob Präsident Trump wiedergewählt wird. Würth kehrt zurück, wenn er geht.»

Die international operierende Würth-Gruppe ist auch in der Schweiz vertreten. Die Würth AG Schweiz mit Sitz in Arlesheim zählt 650 Mitarbeiter.

sep

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