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Zukunft von Sunrise ungewiss

Entweder können Orange und Sunrise fusionieren – oder einer von beiden muss langfristig aufgeben, sagt Sunrise-Chef Christoph Brand.

Für einmal sind sich Sunrise-Chef Christoph Brand und Swisscom-Chef Carsten Schloter einig: Das Nein der Wettbewerbskommission (Weko) zur Fusion von Orange und Sunrise war ein Fehler. Auch die Begründungen sind identisch: Weder Sunrise noch Orange vermögen die Investitionen allein zu finanzieren.

Sunrise hat zwar im ersten Quartal den Gewinn deutlich auf 48 Millionen Franken gesteigert. Aber gleichzeitig sind auch die Investitionen auf 40 Millionen gestiegen. «In dieser Summe ist die nächste grosse Welle von Investitionen noch gar nicht enthalten, welche zusätzlich auf uns zukommen wird. Es geht um die vierte Generation der Mobilfunknetze, sowie um die Glasfaser», sagt Brand. Für ihn steht fest: «Langfristig lassen sich in der Schweiz nicht drei vollwertige Mobilfunknetze finanzieren.»

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