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US-Konjunktur: Frühindikatoren steigen im September

Washington In den USA ist der Sammelindex der Konjunktur-Frühindikatoren im September überraschend kräftig gestiegen.

Im Monatsvergleich sei der Index um 0,6 Prozent geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Index noch um revidierte 0,4 (ursprünglich: 0,1) Prozent gesunken. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Konsumentenvertrauen und die Baugenehmigungen. Trotz der auf den ersten Blick positiven Entwicklung gab es von Analysten keinen ungeteilten Beifall: So verwies die Postbank darauf, dass die Hälfte des Anstiegs auf ein massives Plus bei den Baugenehmigungen zurück gehe. Auch sei der Vormonatswert nach unten revidiert worden, gaben die Experten zu bedenken. Damit zeige der Sammelindex über die vergangenen Monate hinweg «keinerlei Anzeichen einer zunehmendem Dynamik der US-Wirtschaft».

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