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US-Mobilfunk wird für Deutsche Telekom wieder zum Hoffnungsträger

Bonn Die Deutsche Telekom hat im ersten Halbjahr 2012 trotz eines weiter schwierigen US-Geschäftes und rückläufiger Mobilfunkumsätze in Deutschland besser verdient als im Vorjahr.

Während der Umsatz mit 28,8 Milliarden Euro nahezu stabil blieb, kletterte der Konzerngewinn um knapp 3 Prozent auf 852 Millionen Euro. Nach einer langen Durststrecke hat die Deutsche Telekom aber - zumindest auf dem Papier - ihre Tochter T-Mobile USA wieder flottgekriegt. Die Nummer Vier auf dem US-amerikanischen Mobilfunkmarkt hat im zweiten Quartal mit 1,1 Milliarden Euro 19 Prozent mehr Betriebsgewinn als vor einem Jahr eingefahren, wie die Deutsche Telekom am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz der US-Tochter ist demnach um 9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro gestiegen - allerdings auch wegen des starken Dollars. Die Deutsche Telekom führt den Turnaround in den USA aber auch auf den strikten Sparkurs zurück, mit dem die Kosten in dem Geschäft um knapp 1 Milliarden Dollar gedrückt werden sollen. Die Probleme mit den umsatzstarken Vertragskunden, die dem Mobilfunkanbieter scharenweise davonlaufen, hat das Unternehmen aber weiter nicht im Griff. Im abgelaufenen Quartal wechselten 560'000 von ihnen zur Konkurrenz - nach gut einer halben Million im Quartal davor. Die Deutsche Telekom kämpft in Amerika seit Jahren mit Gegenwind und wollte ihren Ableger in den USA 2011 eigentlich für 39 Milliarden Dollar an den zweitgrössten US-Mobilfunker AT&T verkaufen. Allerdings stoppten die amerikanischen Wettbewerbsbehörden den Deal.

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