Zum Hauptinhalt springen

US-Notenbank hebt Stimmung an US-Börsen

New York Die Bereitschaft der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zur Stützung der Wirtschaft hat am Mittwoch an der Wall Street Sorgen um die globale Konjunkturabkühlung und die Euro- Krise gemildert.

Die Fed will der lahmen US-Wirtschaft offenbar schon «ziemlich bald» mit einer weiteren Geldspritze auf die Sprünge helfen. Die meisten Notenbanker hielten einen solchen Schritt für nötig, falls sich die Wirtschaftslage nicht abrupt verbessert. «Diese Ankündigung ist schon eine Überraschung», sagte Tim Ghriskey von der Solaris Group. «Die Fed ist überzeugt, genug Feuerkraft zu haben, und sie wird diese Feuerkraft falls nötig auch einsetzen.» Für Ernüchterung dagegen sorgten maue Exportdaten aus Japan. Zudem schielten die Anleger wie gebannt auf die Versuche der griechischen Regierung, die im Kampf gegen die Staatspleite bei ihren europäischen Geldgebern um mehr Zeit für Reformen wirbt. Griechenlands Regierungschef Antonis Samaras traf dazu am Mittwoch Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 13'172 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 veränderte sich bei 1413 Stellen kaum. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 3073 Punkte. Aus Enttäuschung über den Geschäftsverlauf bei Dell stiessen die Investoren die Aktien des Computerherstellers ab. Dell tut sich angesichts der anstehenden Einführung des Betriebssystems Windows 8 schwer, Abnehmer für seine Geräte zu finden. Schon im zweiten Quartal blieben die Umsätze hinter den Erwartungen zurück und Dell kassierte zudem die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Die Aktien büssten mehr als fünf Prozent ein. Gefragt waren bei Anlegern hingegen die Titel von Toll Brothers, die um rund drei Prozent zulegten. Der Anbieter von Luxus-Immobilien hat im Quartal einen Gewinnsprung und steigende Aufträge gemeldet. Die Papiere von Sunrise Senior Living sprangen um rund 60 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen Health Care REIT will für 845 Millionen Dollar den Betreiber von Altersheimen kaufen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch