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Vatikan streitet über McDonald’s-Filiale

Im Frühjahr soll eine McDonald’s-Filiale beim Vatikan eröffnet werden. Der geplante Fast-Food-Tempel sorgt offenbar für Streit unter den Geistlichen.

Wird täglich von Tausenden Pilgern und Touristen besucht: Der Petersplatz in Rom.
Wird täglich von Tausenden Pilgern und Touristen besucht: Der Petersplatz in Rom.
Archivbild, Keystone

Mit der Eröffnung einer McDonald’s-Filiale beim Vatikan biete man Pilgern und Touristen Speisen an, die nach Ansicht von «nicht wenigen Medizinern und Ernährungswissenschaftlern keine Garantien für die Gesundheit der Konsumenten» böten, kritisierte der pensionierte Kardinal Elio Sgereccia das Vorhaben gegenüber der Tageszeitung «La Repubblica». Das Essen sei ausserdem «qualitativ meilenweit von der traditionellen römischen Küche entfernt».

Anders sieht das der zuständige Leiter der vatikanischen Immobilienverwaltung, Kardinal Domenico Calcagno. Er könne darin nichts Negatives sehen, verteidigt er die Vermietung an McDonald’s. Es sei alles nach Recht und Gesetz verlaufen. Beschwerden gebe es seines Wissens keine.

30’000 Euro Miete pro Monat

Das besagte Gebäude ist im Besitz der vatikanischen Immobilienverwaltung Aspa und liegt rund 100 Meter vom Vatikanstaat entfernt. Der Fast-Food-Riese McDonald’s soll im Frühjahr im Erdgeschoss einziehen. In dem Haus wohnen auch mehrere Kardinäle.

Laut «La Repubblica» soll die Miete für das 538 Quadratmeter grosse Lokal monatlich bei 30’000 Euro liegen. McDonald’s selbst hat dazu noch keine Stellung genommen, wie «Focus online» schreibt.

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