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Wachstum in China auf niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen

Peking Das Wachstum in China ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren gefallen.

Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt legte im dritten Quartal nur noch um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag in Peking berichtete. Es war der siebte Quartalsrückgang in Folge und das niedrigste Wachstum seit dem ersten Quartal 2009 kurz nach Ausbruch der globalen Finanzkrise. Angesichts des schwachen Exports und der unzureichenden heimischen Nachfrage war bereits im zweiten Quartal nur noch ein Wachstum von 7,6 Prozent verzeichnet worden. Im vergangenen Jahr hatte Chinas Wirtschaft noch um 9,2 Prozent zugelegt. Kurz vor Bekanntgabe der neuen Zahlen gab sich Regierungschef Wen Jiabao allerdings demonstrativ zuversichtlich. Er warnte zwar vor «beträchtlichen Schwierigkeiten» im letzten Quartal, äusserte aber seine Überzeugung, dass sich die Wirtschaft durch die eingeleiteten Konjunkturmassnahmen «weiter stabilisieren» werde. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hat ihre Vorhersage für China für das ganze Jahr kürzlich von 8,5 auf nur noch 7,7 Prozent verringert.

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