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Wall Street geht mit Zuversicht in die Bilanzsaison

New York Nach fünf verlustreichen Tagen hat ein überraschender Quartalsgewinn beim Aluminiumkonzern Alcoa die Anleger wieder an die US-Börsen gelockt.

Die Bilanz des Unternehmens gilt als Indikator für die Entwicklung anderer Branchen: In New York standen am Mittwoch konjunkturabhängige Titel auf den Einkaufszetteln der Börsianer. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 12'805 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1368 Punkten, ein Plus von 0,7 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,8 Prozent auf 3016 Punkte. Damit machten die Indizes einen Teil ihrer Vortagesverluste von je etwa 1,7 Prozent wieder wett. Auch in Europa zogen die Kurse auf breiter Front wieder an, während sich an den Rentenmärkten die Lage etwas beruhigte. Die Gründe für die Verluste der vergangenen Tage - Sorgen um die Entwicklung der Bilanzsaison und das europäische Finanzsystem - seien nun weniger präsent, sagte Eric Kuby von North Star Investment Management in Chicago. Für Erleichterung sorgte in New York die Zusicherung der Europäischen Zentralbank, dem angeschlagenen Spanien im Notfall helfen zu wollen. Direktoriumsmitglied Benoit Coeure drohte spekulativen Anlegern damit, am Staatsanleihenmarkt wieder als Käufer aktiv zu werden. Alcoa-Aktien legten 6,3 Prozent zu. Das Unternehmen - es läutet traditionell in den USA die Bilanzsaison ein - hatte im ersten Quartal von einer spürbaren Erholung in der Auto- und Luftfahrtbranche profitiert und zur Verwunderung der Experten wieder den Sprung in die Gewinnzone geschafft.

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