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Weidmann zum neuen Chef der deutschen Bundesbank ernannt

Berlin Bundespräsident Christian Wulff hat Jens Weidmann am Freitag in Berlin die Ernennungsurkunde als Präsident der Deutschen Bundesbank überreicht.

Zuvor händigte der Bundespräsident dem bisherigen Bundesbank-Chef Axel Weber seine Entlassungsurkunde aus. Weber hatte Mitte Februar überraschend mitgeteilt, er wolle sein Amt «aus persönlichen Gründen» mit dem Ende seines siebten Amtsjahres zum Ende April niederlegen. Er war bis dahin auch der Kandidat der deutschen Bundesregierung für die Nachfolge von EZB- Präsident Jean-Claude Trichet. Weidmann wird am Montag in Frankfurt feierlich in sein neues Amt eingeführt. Er hatte erst vor wenigen Tagen seinen 43. Geburtstag gefeiert. Damit wird er der jüngste Präsident, den die Deutsche Bundesbank je hatte. Weidmann arbeitete während seines Berufslebens unter anderem für den Internationalen Währungsfonds (IWF), den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und bereits einmal für die Bundesbank. 2006 war er dem Ruf von Kanzlerin Angela Merkel gefolgt und in Berlin ihr Chefberater für Wirtschafts- und Finanzfragen geworden. Als Bundesbank-Präsident gehört Weidmann künftig dem Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) an und entscheidet damit über die Geldpolitik in Europa mit.

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