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Weko hat kein Gehör für Swatch

Die Wettbewerbskommission (Weko) bleibt dabei: Der Uhrenkonzern Swatch muss die übrigen Uhrenhersteller bis 2019 mit mechanischen Werken beliefern.

Weko-Entscheid dürfte nicht in seinem Sinne sein: Swatch-Chef Nick Hayek.
Weko-Entscheid dürfte nicht in seinem Sinne sein: Swatch-Chef Nick Hayek.
Archivbild, Keystone

Mit dem am Donnerstag publizierten Entscheid der Weko bleibt alles beim Alten: Die Swatch-Tochter ETA muss die Konkurrenz mit mechanischen Uhrwerken beliefern, doch die Lieferung darf bis 2019 stufenweise reduziert werden. Dieser Kompromiss geht auf einen Entscheid zurück aus dem Jahr 2013. Der Uhrenkonzern wollte sich von dieser Pflicht befreien.

Swatch hat bei den Uhrwerken und Assortiments eine marktbeherrschende Stellung. Darum muss die Tochter ETA die Konkurrenz beliefern. Swatch möchte dieses Monopol loswerden und lieber nur für sich produzieren. Doch ein sofortiger Rückzug von Swatch würde die Branche überfordern: Niemand sonst ausser Swatch wäre zum jetzigen Zeitpunkt parat, in die Bresche zu springen.

Die Marktverhältnisse würden sich aber in die erwartete Richtung entwickeln, heisst es bei der Weko. Eine Anpassung des vereinbarten Lieferregimes zum jetzigen Zeitpunkt würde die Auf- und Ausbaupläne der Konkurrenten von ETA sogar gefährden.

(SDA)

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