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Weko prüft nun auch Glasfaserprojekt in Genf

Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt ein weiteres Glasfaserbau-Projekt ins Visier.

Sie prüft den Vertrag zwischen der Swisscom und den Industriediensten Genf zum Bau eines Netzes in Genf. Beim Vertrag des Telekomkonzerns mit SIG vermutet die Weko wettbewerbsrechtliche Probleme und eröffnet eine Vorabklärung, wie sie in einer Mitteilung am Donnerstag mitteilte. Einzelne Klauseln der Kooperationsvereinbarung könnten gemäss einer ersten Beurteilung den Wettbewerb zu Lasten der Endkunden nachhaltig beschränken oder sogar beseitigen. Die Behörde stelle aber weder den gemeinsamen Bau noch den Betrieb einer Glasfasernetzinfrastruktur grundsätzlich in Frage, wie sie betont. Die SIG hatten ihren Kooperationsvertrag mit der Swisscom im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens zur Überprüfung gemeldet. Kommt die Weko zum Schluss, dass bei einzelnen Klauseln wettbewerbsrechtliche Bedenken bestehen, ist innerhalb einer Frist von fünf Monaten ein Verfahren zu eröffnen. Anfangs Januar hatte die Weko bereits eine Vorabklärung zum Bau des Glasfasernetzes in St. Gallen eröffnet. Auch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens im Kanton Freiburg mit der Groupe E wird derzeit von der Weko geprüft.

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