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Wettbewerb EuGH verbietet Werbung mit Gewinnversprechen weitgehend

Luxemburg Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Werbung mit Gewinnversprechen verboten, wenn Konsumenten Kosten übernehmen müssen, um an einen Preis zu kommen.

Das entschied der EuGH in einem am Donnertag in Luxemburg veröffentlichten Urteil. Das Verbot gilt auch dann, wenn der Verbraucher auch nur eine Briefmarke oder die Kosten für ein Telefonat investieren muss, oder die Preisversprechen den Werbenden «keinerlei Vorteil bringen», wie der EuGH in einem am Donnertag in Luxemburg veröffentlichten Urteil entschied. Das EU-Recht schütze die Verbraucher vor unlauteren Geschäftspraktiken, hiess es zur Begründung. Mit solchen Gewinnversprechen wollen Gewerbetreibende dem Gericht zufolge vor allem an Anschriften und weitere aktuelle Daten von Verbrauchern kommen. Diese werden dann über Adresshändler an andere Unternehmen für deren Werbung verkauft. Im aktuellen Fall war die britische Wettbewerbsbehörde gegen ein Unternehmen vorgegangen, das Verbrauchern in Briefen, mit Rubbelkarten oder in Werbebeilagen Gewinne versprochen hatte. Darunter waren Mittelmeerkreuzfahrten, für die Gewinner dann aber doch noch über 400 Euro an Zuschlägen und Gebühren zahlen sollten.

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