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Wettbewerbskommission eröffnet Untersuchung gegen die sda

Die Wettbewerbskommission (Weko) eröffnet eine Untersuchung gegen die Schweizerische Depeschenagentur AG .

Dies teilte sie am Donnerstag mit. Sie prüft die Preispolitik der sda, insbesondere die Gleichbehandlung der Kunden. Die sda nimmt vom Entscheid der Weko Kenntnis und sieht der Untersuchung gelassen entgegen. Im Rahmen der Vorabklärung, die am 30. Juli 2010 eröffnet worden war, fand die Weko gemäss ihrer Mitteilung «Anhaltspunkte für unzulässige Verhaltenweisen der sda». Sie will deshalb die Rabattpolitik der Agentur und die Vorgänge, die zur Einstellung des Dienstes der AP Schweiz geführt hatten, genauer anschauen. Die Eröffnung der Untersuchung stellt keinesfalls eine Vorverurteilung dar und kann auch nicht als Indiz für ein tatsächlich unzulässiges Verhalten der sda gewertet werden. Die Geschäftsleitung der sda sichert der Weko die volle Unterstützung zu. Sie hat bereits im Rahmen der Vorabklärung sämtliche geforderten Angaben fristgerecht geliefert und volle Transparenz gewährt. Als nationale Nachrichtenagentur im Besitz der Schweizer Medien ist der sda die Gleichbehandlung aller Medien und ein transparentes Tarifsystem sehr wichtig. Dieses muss unabhängig von der jeweiligen Marktgrösse die Produktion von drei gleichwertigen Diensten in Deutsch, Französisch und Italienisch zu gleichen Preisen ermöglichen. Die sda glaubt nicht, mit ihrer Preis- und Rabattpolitik gegen das Kartellgesetz verstossen oder eine allfällige marktbeherrschende Stellung ausgenützt zu haben, da die Kunden über den Verwaltungsrat die Agentur kontrollieren.

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