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Xstrata verdient 2010 deutlich mehr

Der Bergbaukonzern Xstrata hat im vergangenen Jahr massiv von der Erholung der Weltwirtschaft profitiert: Der Umsatz von Xstrata stieg um 34 Prozent auf 30,5 Milliarden

Dollar. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn erhöhte sich um 86 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Werden Sondereffekte berücksichtigt, legte der Gewinn des britischen Unternehmens mit Steuersitz in Zug gar um 609 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar zu. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 78 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar, wie Xstrata am Dienstag mitteilte. Mit den Ergebnissen nähert sich Xstrata dem Niveau von vor der Wirtschaftskrise wieder an. 2007 hatte der Konzern unter dem Strich 5,5 Milliarden Dollar verdient. Xstrata konnte seine Kosten im vergangenen Jahr um 541 Millionen Dollar senken. Die besseren Zahlen resultierten auch dank der hohen Preise für die von Xstrata geförderten Rohstoffe - allein der Kupferpreis stieg laut Communiqué innert Jahresfrist um 46 Prozent. Der Bergbaukonzern nahm im vergangenen Jahr drei neue Minen in Kanada, Südafrika und Australien in Betrieb. 20 Minen werden zurzeit erweitert oder neu erschlossen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 20 Cent pro Aktie erhalten - für das erste Halbjahr hat Xstrata bereits 5 Cent an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die Dividende im Vorjahr betrug 8 Cent. Grösster Aktionär von Xstrata ist der ebenfalls in Zug ansässige Rohstoffkonzern Glencore (rund ein Drittel). Xstrata geht von einer vorteilhaften Entwicklung der Weltwirtschaft aus: Die Lage in den USA und der Eurozone werde langsam besser, und in Schwellenländern wachse die Wirtschaft weiterhin stark, wenn auch nicht so deutlich wie im vergangenen Jahr.

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