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Yen bremst Toyota im Quartal

Tokio Der starke Yen hat dem weltgrössten Autokonzern Toyota im dritten Geschäftsquartal spürbar zugesetzt.

Dennoch rechnet der japanische Branchenprimus für das noch bis zum 31. März laufende Gesamtjahr dank Absatzsteigerungen in Wachstumsmärkten und Kostensenkungen mit höheren Ergebnissen bei Ertrag und Umsatz als veranschlagt. Wie der von wiederholten Massenrückrufen geplagte Konzern am Dienstag bekanntgab, sank der Nettogewinn zwischen Oktober und Dezember wegen des starken Yen und der Absatzschwäche in Japan um 38,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 93,6 Milliarden Yen (837,5 Millionen Euro). Der Umsatz sank von 5,3 Billionen auf 4,7 Billionen Yen. Angesichts unerwartet guter Absatzzahlen in Schwellenländern sah sich der japanische Autoriese aber zu einer Anhebung seiner Ertrags- und Umsatzprognose für das Gesamtjahr ermutigt. Unter dem Strich rechnet Toyota jetzt mit einem Gewinn von 490 Milliarden Yen bei 19,2 Billionen Yen Umsatz. Zuvor hatte Toyota noch einen Nettogewinn von 350 Milliarden Yen und einen Umsatz von 19 Billionen Yen in Aussicht gestellt. Weltweit erwartet Toyota nun einen Absatz von 7,48 Millionen Autos, das sind 70'000 mehr als in der Prognose vom November angepeilt worden waren. In den ersten neun Monaten stieg der Nettoertrag stark auf 382,7 Milliarden Yen nach 97,2 Milliarden Yen im Vorjahr und der Umsatz um 5,0 Prozent auf 14,35 Billionen Yen. Trotz wiederholter Massenrückrufe schwoll der Betriebsgewinn in den ersten neun Monaten von 52,2 auf 422,1 Milliarden Yen an. Vor allem in Wachstumsmärkten wie Asien, Zentral- und Südamerika sowie Afrika sei ein starker Absatz erzielt worden, sagte Toyota-Topmanager Takahiko Ijichi.

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