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Zitterpartie um Griechenland-Hilfen belastet Wall Street

New York US-Anleger haben am Montag angesichts des US-Haushaltsstreits und der Zitterpartie um Griechenland-Hilfen Vorsicht walten lassen.

Die Suche nach einem Kompromiss zur Beilegung des Budgetkonflikts in den USA kommt bislang nur schleppend voran. Bis zu einer Einigung dürfte das politische Hickhack um die sogenannte «Fiskalklippe» noch zu erheblichen Kursschwankungen führen, sagten Börsianer. Auch der neue Anlauf der Euro- Finanzminister, sich auf weitere Hilfen für Griechenland zu einigen, war Thema. Viele Anleger machten nach den kräftigen Gewinnen der vergangenen Woche Kasse. Im Blickpunkt standen Einzelhändler. Nach Thanksgiving wurde am vergangenen Freitag das Weihnachtsgeschäft eingeläutet. Es startete insgesamt eher verhalten, der Online-Handel brummt jedoch. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 12'967 Punkte aus dem Handel. Das Börsenbarometer schwankte im Verlauf zwischen 12'900 und 13'008 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,2 Prozent auf 1406 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq drehte im Verlauf ins Plus und notierte 0,3 Prozent höher bei 2976 Stellen. In Frankfurt ging der Dax mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 7292 Punkten aus dem Handel. «Cyber Monday» macht eBay froh Für die US-Einzelhändler verlief der Start ins Weihnachtsgeschäft am sogenannten «Black Friday», dem Tag nach Thanksgiving, offenbar zufriedenstellend, aber nicht berauschend. Vor allem das Internet- Geschäft verzeichnete deutlich stärkere Wachstumsraten als das traditionelle Geschäft. US-Online-Händler setzten in diesem Jahr erstmals an einem einzigen Tag mehr als eine Milliarde Dollar um. Der Trend setzte sich am «Cyber Monday» fort. An dem ersten Wochentag nach dem langen Feiertagswochenende kaufen besonders viele über das Internet ein, da die meisten wieder arbeiten gehen müssen. Die Geschäfte bei eBay brummten und die Aktien legten 2,4 Prozent zu. Zwischenzeitlich erreichten sie den höchsten Stand seit fast acht Jahren. Amazon-Papiere legten 1,5 Prozent zu. Die Anteilsscheine von Weltmarktführer Wal Mart verloren dagegen 0,3 Prozent und die von Konkurrent Target 2,6 Prozent. Die Aktien der Kaufhaus-Kette Macy's verloren 4,5 Prozent an Wert.

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