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Die ältesten Rezepte der Welt zum Nachkochen

Forscher haben 4000 Jahre alte Küchengeheimnisse entdeckt – zum Beispiel eine Anleitung für einen Randen-Lamm-Eintopf.

Hubert Filser
Eintöpfe, Braten, Suppen, Pasteten: Die babylonischen Keilschrifttafeln enthalten die ältesten bekannten Rezepte der Welt. Foto: Klaus Wagensonner (Yale Babylonian Collection)
Eintöpfe, Braten, Suppen, Pasteten: Die babylonischen Keilschrifttafeln enthalten die ältesten bekannten Rezepte der Welt. Foto: Klaus Wagensonner (Yale Babylonian Collection)

Bislang habe sich noch kein Sternekoch gemeldet, der die Rezepte nachkochen wolle, sagt Gojko Barjamovic. Dabei sind die ­Speisen durchaus raffiniert: der Randeneintopf mit Lamm etwa, gewürzt mit Kreuzkümmel und fein gehacktem Koriander, serviert mit dünn geschnittenem ägyptischem Lauch. «Die Garnitur ist frisch und knackig und fügt eine gewisse pfeffrige Schärfe hinzu», sagt Barjamovic. «Der Koriandersamen gibt beim Zerkleinern einen duftigen, blumigen Geschmack frei.»

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