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Der fatale Irrtum von Flug IM 435

Vor 40 Jahren starben bei einem Flugzeugabsturz ob Hochwald 108 Menschen. Die Tragödie und deren Bewältigung brachten unfähige Behörden und ignorante Flughafendirektoren zutage. Und Helden.

Doch das Flugzeug konnte nicht landen und startete durch. Danach verlor die Besatzung offenbar die Orientierung. Kurz darauf kam es 16 Kilometer südlich des Flughafens zur Katastrophe: Die Maschine flog bei einem zweiten Durchstarteversuch gegen einen bewaldeten Hang.
Doch das Flugzeug konnte nicht landen und startete durch. Danach verlor die Besatzung offenbar die Orientierung. Kurz darauf kam es 16 Kilometer südlich des Flughafens zur Katastrophe: Die Maschine flog bei einem zweiten Durchstarteversuch gegen einen bewaldeten Hang.
Keystone
Zwei Drittel der Passagiere waren Frauen. Alle aus derselben Ortschaft: Axbridge, im Süden Englands gelegen. Es war Frauenausflug, wie jedes Jahr. Sie wollten an die Muba.
Zwei Drittel der Passagiere waren Frauen. Alle aus derselben Ortschaft: Axbridge, im Süden Englands gelegen. Es war Frauenausflug, wie jedes Jahr. Sie wollten an die Muba.
Keystone
Die Blackbox der Unglücksmaschine von Hochwald wird am Tag nach der Katastrophe der Presse vorgestellt.
Die Blackbox der Unglücksmaschine von Hochwald wird am Tag nach der Katastrophe der Presse vorgestellt.
Keystone
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Wahrscheinlich waren die Piloten von Flug IM 435 aus Bristol mit den Nerven am Ende. Zweimal schon hatten sie den Landeanflug in Basel versucht, zweimal waren sie durchgestartet mit ihrer viermotorigen Vickers «Vanguard» 952. Das Wetter war schlecht an diesem 10. April 1973, es war Winter noch, um die null Grad, die Nacht über hatte es geschneit, die Sicht lag unter 120 Metern. Für die Piloten hiess das Blindflug. So beginnt die Geschichte des schlimmsten Flugunglücks in der Schweiz.

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