Zum Hauptinhalt springen

Der tragische Wettlauf ins ewige Eis

Vor 100 Jahren erreicht Roald Amundsen als erster Mensch den Südpol. Sein unterlegener Konkurrent Robert Falcon Scott stirbt noch auf der Antarktis.

Auch der Norweger Roald Amundsen ist persönlich betroffen von der Nordpol-Entdeckung. Er nimmt Abschied von seinem Bubentraum und entscheidet sich für eine Expedition an den Südpol.
Auch der Norweger Roald Amundsen ist persönlich betroffen von der Nordpol-Entdeckung. Er nimmt Abschied von seinem Bubentraum und entscheidet sich für eine Expedition an den Südpol.
Norwegische Nationalbibliothek
Am 1. Juni 1910 sticht Scott mit der «Discovery» und einer 60-köpfigen Mannschaft in See.
Am 1. Juni 1910 sticht Scott mit der «Discovery» und einer 60-köpfigen Mannschaft in See.
Gut  drei Wochen zuvor, am 7. März 1912, geht Amundsens Telegramm um die Welt: «Pol erreicht 14. bis 17. Dezember. Alle wohlauf.»
Gut drei Wochen zuvor, am 7. März 1912, geht Amundsens Telegramm um die Welt: «Pol erreicht 14. bis 17. Dezember. Alle wohlauf.»
Norwegische Nationalbibliothek
1 / 16

Mitten im Heldenzeitalter der Pol-Expeditionen geht 1909 eine Nachricht um die Welt. Die zwei Amerikaner Frederick Cook und Robert Peary melden unabhängig voneinander, dass sie den Nordpol erreicht haben (die Meldungen stellen sich Jahre später als Schwindel heraus). Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen, der das gleiche Ziel hatte, notiert später in sein Tagebuch: «Wenn ich meinen Ruf als Forscher nicht verlieren wollte, musste ich auf die eine oder andere Weise einen spektakulären Sieg erringen. Ich habe mich für ein neues Unternehmen entschlossen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.