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Ein Pompeji des Ersten Weltkriegs

Archäologen haben einen eingestürzten Unterstand aus dem Ersten Weltkrieg im Elsass ausgehoben. Sie fanden 21 gefallene Soldaten und alles, was diesen an der Front wichtig war.

Sensationsfund: Fast ein Jahrhundert ist seit dem Ersten Weltkrieg vergangen. Archäologen stiessen nun während Strassenbauarbeiten auf ein Massengrab mit 21 perfekt konservierten, deutschen Soldaten, die ihren Tod im Schützengraben fanden.
Sensationsfund: Fast ein Jahrhundert ist seit dem Ersten Weltkrieg vergangen. Archäologen stiessen nun während Strassenbauarbeiten auf ein Massengrab mit 21 perfekt konservierten, deutschen Soldaten, die ihren Tod im Schützengraben fanden.
hgm-press
Letzte Ruhestätte: Das freigelegte Tunnelsystem im Osten Frankreichs in der Nähe der Stadt Carspach aus der Luft gesehen.
Letzte Ruhestätte: Das freigelegte Tunnelsystem im Osten Frankreichs in der Nähe der Stadt Carspach aus der Luft gesehen.
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Der Grossteil der Verstorbenen hat heute keine noch lebenden Angehörigen mehr. Ihre Leichen werden auf dem Armeefriedhof beigesetzt.
Der Grossteil der Verstorbenen hat heute keine noch lebenden Angehörigen mehr. Ihre Leichen werden auf dem Armeefriedhof beigesetzt.
hgm-press
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Es geschah am 18. März 1918: Die Deutschen hatten am Morgen die feindlichen Linien an der Sundgaufront zwischen Dannemarie und Altkirch mit Senfgasgranaten unter Beschuss genommen – am Nachmittag schossen die Franzosen zurück. Die deutschen Soldaten suchten vor dem heftigen Feuer Schutz im Kilianstollen, der als bombensicher galt. Um 13.30 Uhr erschütterte jedoch eine gewaltige Explosion die Erde: Die Hälfte des 125 Meter langen Stollens stürzte ein, 35 Soldaten wurden verschüttet. Am Abend konnten 14 von ihnen tot aus den Trümmern geborgen werden. An weitere Rettungsversuche war wegen der Einsturzgefahr nicht zu denken.

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