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So veränderte Napoleon die Schweiz

Der französische General katapultierte das Land in die Zukunft. Die Schweizer hielt er aber für harmlose «Hirten».

Jost Auf der Maur
Die Schweiz war ihm zu harmlos in ihrer Kleinteiligkeit: Napoleon Bonaparte prägte unsere Geschichte. Foto: Getty Images
Die Schweiz war ihm zu harmlos in ihrer Kleinteiligkeit: Napoleon Bonaparte prägte unsere Geschichte. Foto: Getty Images

Er wusste Bescheid über die Schweiz. Er verstand ihre Mentalität. Und im Innersten verachtete er sie, wie er so vieles verachtete, was ihm aus seiner Warte nicht ebenbürtig war: Die Schweiz war ihm zu harmlos in ihrer Kleinteiligkeit. Herablassend sagte er: «Warum wollt ihr diesen Hirten die einzige Zerstreuung rauben, deren sie fähig sind? Bei ihrer einförmigen, ihnen so viel Musse lassenden Lebensart ist es natürlich, dass sie sich mit den öffentlichen Angelegenheiten beschäftigen. Es wäre grausam, diesen Hirtenvölkern die Vorrechte zu nehmen, auf die sie so stolz sind, welche so tiefe Wurzeln geschlagen haben und deren Ausübung am Ende unschädlich ist.»

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