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…vor 127 Jahren: Die Jeans werden nietfest

Am 20. Mai 1873werden die genieteten Hosen aus Denim-Stoff patentiert.

James Dean, Marlon Brando, Paul Newman – die Liste der Schauspieler ist lang, welche die ursprünglich aus Segeltuch gefertigten Hosen getragen haben. Das einst als Symbol für jugendliche Rebellen geltende Kleidungsstück ist heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Der Schneider Jacob Davis kommt gegen Ende des 19. Jahrhundert auf die grandiose Idee, Hosen mit Nieten zu verstärken, so dass sie strapazierfähiger werden. Da er aber das Geld nicht hat, um ein Patent anzumelden, wendet er sich an den Stoffhändler Levi Strauss, der für die Goldgräber in San Francisco Hosen schneidert. Den Stoff für die Arbeitskleidung bezieht Strauss aus Genua, wo das strapazierfähige Segeltuch herkommt. Seine anfänglich braunen, aus Segeltuch gefertigten, Hosen werden später aus Baumwolle hergestellt, den er hinterher Indigoblau färbt: Die «Denim Blue Jeans» erblicken das Licht der Welt.

Von der Arbeiterhose zum Trendprodukt

Die blauen Hosen aus Baumwolle mit der Verstärkung der Taschen mit Nieten ist schliesslich der Durchbruch: Jacob Davis und Levi Strauss haben ihre Ideen erfolgreich vereinen können. Am 20. Mai 1873 melden Levi Strauss und Jacob Davis die Denim Jeans zum Patent an.

Bis in die 30er-Jahre dienen die Jeans vor allem als Arbeitsbekleidung für Cowboys, Holzfäller, Farmer und Gleisarbeiter, da sie zusätzliche Taschen für Werkzeug und eine enge Passform zum Reiten haben. Zwanzig Jahre später entdecken Jugendliche die Blue Jeans; sie sehen in den Baumwollhosen mehr als ein Kleidungsstück, nämlich ein Symbol des Protests gegen Tradition und Autorität. Durch amerikanische Soldaten gelangen die Jeans nach Europa. Doch wirklich bekannt machten sie die Filmstars.

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