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Der durchschnittliche IQ sinkt

Wie konnte es dazu kommen, dass unsere Gesellschaft dümmer wird? Und gibt es so etwas wie ein Intelligenz-Gen?

Der durchschnittliche IQ liegt bei 100 – und stagniert. (Foto: imago images/Westend61)
Der durchschnittliche IQ liegt bei 100 – und stagniert. (Foto: imago images/Westend61)

Jetzt fühlen sie sich bestätigt, all die Abendlanduntergangspropheten. Unermüdlich warnen rechte Populisten wie Thilo Sarrazin davor, dass es mit der westlichen Zivilisation bergab gehen werde, wenn sie der Einwanderung nicht endlich einen Riegel oder, besser noch, eine Mauer vorschiebe.

Und nun? Gibt es tatsächlich erste Anzeichen dafür, dass die Menschen in den Industrienationen etwas von dem Wertvollsten verlieren, das sie ausmacht: ihre Intelligenz. Nach Jahrzehnten, in denen sich die Menschen von Malochern zu Mitgliedern einer Wissensgesellschaft entwickelten und dabei immer schlauer wurden, ist die Wende eingeläutet: Ob in Deutschland, Norwegen, Frankreich, Australien oder den USA – überall stagniert derzeit der Zuwachs an Intelligenz, womöglich wird die Bevölkerung sogar dümmer.

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