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«Ein Unispital kann nur ein bis zwei Patienten behandeln»

Laut Infektiologe Andreas Widmer sind für einen Ebola-Patienten zusätzlich 20 Ärzte und Pflegende nötig.

«Eine logistische Meisterleistung»: Ein Ebola-Fall bedeutet mehr Personalaufwand. Foto: Alessandro della Valle / Keystone
«Eine logistische Meisterleistung»: Ein Ebola-Fall bedeutet mehr Personalaufwand. Foto: Alessandro della Valle / Keystone

Wäre es nicht besser, infizierte Ärzte und Pflegende direkt vor Ort zu behandeln?

Aus epidemiologischen und finanziellen Gründen auf alle Fälle. Der Transport ­eines Ebola-Patienten in die USA hat 100'000 Franken und die Behandlung eines Patienten in Hamburg sogar 2 Millionen Euro gekostet. Im Prinzip bräuchte es Topspitäler in den von Ebola betroffenen Gebieten. Doch ethisch ist das problematisch, denn man würde für sie ein anderes Spital haben als für die lokale Bevölkerung. Andererseits wollen freiwillige Helfer die bestmögliche Behandlung, falls sie sich bei der Pflege von Ebola-Patienten anstecken.

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