Zum Hauptinhalt springen

«Früher bestimmte die Krankheit über mein Leben – heute bin ich es»

Es begann mit Bauchschmerzen, dann war Tanja Schären gelähmt und fast erblindet. Ein teures Medikament hätte ihr den langen Leidensweg erspart.

Die ehemalige Porphyrie-Patientin Tanja Schären am Thunersee: «Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht.» Foto: Christian Pfander
Die ehemalige Porphyrie-Patientin Tanja Schären am Thunersee: «Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht.» Foto: Christian Pfander

Den Fallschirmsprung hat ihr die Familie zum 30. Geburtstag geschenkt. Kaum gelandet, erwartet sie ein noch viel grösseres Geschenk: Ein Telefonanruf, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass für sie eine Spenderleber vorhanden sei. Das Datum weiss Tanja Schären noch genau, Freitagnachmittag, 28. Juni 2013, 15.30 Uhr. Zwei Stunden später betritt sie das Inselspital Bern, wird untersucht, mitten in der Nacht beginnt die achtstündige Operation. Als sie wieder aufwacht, sagt ihr der Arzt: «Wenn ich einmal eine Transplantation haben muss, wünsche ich mir so eine wie du.» Alles ist gut gelaufen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.