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In der Schweiz grassiert eine Grippe-Epidemie

Die Grippefälle sind in den letzten Wochen gestiegen. Der Schwellenwert einer Epidemie ist überschritten.

Ein wichtiges Utensil: Bei Erkältungen darf das Fieber-Thermometer nicht fehlen. (20. Dezember 2017)
Ein wichtiges Utensil: Bei Erkältungen darf das Fieber-Thermometer nicht fehlen. (20. Dezember 2017)
Maurizio Gambarini, Keystone

Die Grippe ist in der Schweiz auf dem Vormarsch. In der Woche vor den Weihnachtstagen wurde in allen Landesteilen und in allen Altersklassen eine Zunahme der Grippefälle festgestellt. Der Schwellenwert einer Epidemie ist inzwischen überschritten.

Während der vergangenen Woche wurden von 120 Ärztinnen und Ärzten des Sentinella-Meldesystems 17,1 Grippeverdachtsfälle pro 1000 Konsultationen gemeldet. Dies entspricht gemäss Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch hochgerechnet einer Häufung von 144 Fällen pro 100'000 Einwohner. Damit wurde der saisonale epidemische Schwellenwert von 68 Grippeverdachtsfällen pro 100'000 Einwohner überschritten.

Kleinkinder am stärksten betroffen

Am stärksten betroffen von der Grippe sind derzeit die Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren mit 234 Fällen pro 100'000 Einwohner. In allen anderen Altersklassen liegen die Fallzahlen unter den durchschnittlich 144 Fällen pro 100'000 Einwohner.

Weit verbreitet ist die Grippe vor allem im westlichen und mittleren Teil der Schweiz. In den Kantonen Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis wurden 277 Fälle pro 100'000 Einwohner registriert. Am wenigsten betroffen sind der Kanton Zürich und die weiter nordöstlich gelegenen Kantone mit knapp 85 Fällen.

In Europa wurde in den vergangenen Wochen aus den meisten Ländern eine niedrige bis mittelhohe Aktivität der grippeähnlichen Erkrankungen gemeldet, jedoch in den meisten Ländern mit steigendem Trend. In Asien und Nordamerika wurde eine erhöhte Aktivität mit weiter steigendem Trend verzeichnet, wie das BAG weiter bekannt gab.

SDA/fal

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