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«Jeder sollte einen Gentest machen»

Eine Plattform,bei der wir sämtliche unsere Informationen einspeisen – vom ­Erbgut bis zu den ­Cumulus-Daten: Das schwebt dem ETH-Professor Ernst ­Hafen vor. Mit ihm sprach Beat Glogger.

Ernst Hafen meint: «Gentests ähnlich verhält wie mit Blutspenden: Der Nutzen für den Einzelnen ist gering, doch der Allgemeinheit bringen sie viel.»
Ernst Hafen meint: «Gentests ähnlich verhält wie mit Blutspenden: Der Nutzen für den Einzelnen ist gering, doch der Allgemeinheit bringen sie viel.»
mad

Herr Hafen, Sie haben Ihr ­gesamtes Erbgut analysieren lassen. Werden Sie einmal ­Parkinson bekommen?Ernst Hafen: Nein, aufgrund meiner Gene wohl nicht. Doch die ­sagen sowieso nicht alles über das Risiko für Krankheiten voraus. So habe ich beispielsweise gemäss meiner Gene ein zehn Prozent kleineres Risiko für Diabetes als der Durchschnittsschweizer. Es ist jedoch bekannt, dass zehn Kilogramm Übergewicht das Risiko 50-fach erhöhen – mein Essverhalten hat in diesem Fall also einen viel grösseren Einfluss als meine Gene.

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