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«Medizinische Sensation» bei der Erkennung von Brustkrebs?

Ein neuartiger Bluttest zur Früherkennung von Brustkrebs wird als Durchbruch angepriesen. Schweizer Experten sind allerdings skeptisch.

Das neue Testverfahren schneidet nicht besser ab als herkömmliche Methoden: Eine Patientin bei einer Mammografie.

Das neue Testverfahren schneidet nicht besser ab als herkömmliche Methoden: Eine Patientin bei einer Mammografie.

(Bild: Keystone)

Nik Walter@sciencenik

Schön wäre es ja: den Krebs endlich zu besiegen – und wenn das schon nicht möglich ist, wenigstens früher zu erkennen. Auf diese Weise könnte er rascher und erfolgreicher therapiert werden, so die Hoffnung von Ärzten wie Patienten.

Ein solcher Hoffnungsschimmer breitete sich gestern an einem Fortbildungskongress der deutschen Frauenärzte in Düsseldorf aus – unter anderem geht es bei dem Kongress um die Diagnose und Therapie von Tumoren der Brust und der Eierstöcke. Die Ärzte hatten noch nicht alle eingecheckt und ihre Unterlagen abgeholt, da tönte ihnen schon die Neuigkeit entgegen: Eine «medizinische Sensation» sei Ärzten der Uniklinik Heidelberg gelungen. Endlich «ein echter Durchbruch» in der frühen Diagnose von Krebs. Nur ein kleiner Pieks; schon sei es möglich, den bösartigen Tumor im Anfangsstadium ausfindig zu machen.

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