Zum Hauptinhalt springen

Terrorangst bestimmt Reiseverhalten der Schweizer

Die Wahl der Feriendestination hängt bei Schweizern stark von der jeweiligen Terrorgefährdung ab. Inländische Reiseziele sind wieder höher im Kurs.

Zehntausende nahmen an einem Marsch gegen Terrorismus in Barcelona teil. König Felipe VI (Mitte) steht zwischen dem Premierminister Mariano Rajoy (links) und dem Präsidenten Kataloniens, Carles Puigdemont (rechts). (26. August 2017)
Zehntausende nahmen an einem Marsch gegen Terrorismus in Barcelona teil. König Felipe VI (Mitte) steht zwischen dem Premierminister Mariano Rajoy (links) und dem Präsidenten Kataloniens, Carles Puigdemont (rechts). (26. August 2017)
Luis Gene, AFP
Menschen haben Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Blumen zugedeckt. Auf dem Plakat steht «Recht und Friede». (26. August 2017)
Menschen haben Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Blumen zugedeckt. Auf dem Plakat steht «Recht und Friede». (26. August 2017)
Quique Garcia/EPA, AFP
Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden.
Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden.
Twitter
1 / 64

Die Sicherheit steht für Schweizerinnen und Schweizer bei der Reiseplanung im Vordergrund. Nichts fürchten sie so sehr wie den Terrorismus, wie eine Anfang Jahr durchgeführte Umfrage zeigte.

Die Terrorgefährdung ist bei der Wahl des Reiseziels das einzige Kriterium, das einer absoluten Mehrheit der Befragten (60 Prozent) als «sehr wichtig» erscheint. Insgesamt beurteilen neun von zehn Erwachsenen in der Schweiz die Sicherheit und die Versorgung vor Ort als «sehr wichtig» oder «eher wichtig».

Andere Risikofaktoren ebenfalls wichtig

Die Befragung wurde vom Institut gfs.bern im Auftrag des Touring Club Schweiz (TCS) durchgeführt. Demnach sind andere Risikofaktoren wie Gesundheitsproblem oder die Angst vor Naturgewalten für eine Mehrheit zwar ebenfalls wichtig, stehen aber in der Priorität hinter positiven Erlebnissen wie Gastfreundschaft der lokalen Bevölkerung und Entspannung zurück.

Die Angst vor Terror hat sich gemäss dem «Reisebarometer» des TCS auch schon im Reiseverhalten der Bevölkerung niedergeschlagen. So steuern gemäss der repräsentativen Befragung bei 1001 Personen wieder vermehrt Schweizer das Tessin, Graubünden oder das Wallis an. Als einziges ausländisches Ziel mithalten kann Italien: Das südliche Nachbarland ist die zweitliebste Destination.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch