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«Wir haben die Krebsrate zu hoch eingeschätzt»

Strahlenschutzexperte Peter Jacob sagt, wegen der Atomkatastrophe in Fukushima werde es nur wenige zusätzliche Krebsfälle geben.

«Die meisten sind früher weggezogen», sagt Peter Jacob. Sie sind geblieben: Ein Ehepaar in der Stadt Namie.
«Die meisten sind früher weggezogen», sagt Peter Jacob. Sie sind geblieben: Ein Ehepaar in der Stadt Namie.
Keystone

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat vergangene Woche gemäss einem Bericht zur Katastrophe in Fukushima eine überraschend geringe Steigerung des Krebsrisikos gefunden. Wie zuverlässig sind diese Prognosen? Wahrscheinlich haben wir die Krebsrate sogar noch zu hoch eingeschätzt. Wir stützten uns auf eine vorläufige Abschätzung der Strahlungsexposition, die aber eher zu hoch ist. Beim Schilddrüsenkrebs liegen wir mit den Schätzungen hingegen voraussichtlich zu tief. Dies, weil bei Kindern Schilddrüsen-Reihenuntersuchungen eingerichtet wurden.

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