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Zoff um Japans Wunderkind der Forschung

Haruko Obokata wurde zuerst als Genie hochgejubelt und dann als Pfuscherin verunglimpft. Was hinter dem Streit um die Stammzellenforscherin steckt.

Soll ihre umstrittene, aufsehenerregende Stammzellen-Studie unter Aufsicht wiederholen: Haruko Obokata.
Soll ihre umstrittene, aufsehenerregende Stammzellen-Studie unter Aufsicht wiederholen: Haruko Obokata.
Keystone

Erst hoben die alten Männer Haruko Obokata als Heilige aufs Podest. An ihrem Genie sollte Japan genesen. Das war im Januar. Die Medien porträtierten die 31-Jährige als Genie und zugleich normales junges Mädchen, süss, ein bisschen kindlich und mit einer Moomin-Puppe. «Kawai» nennt man das in Japan, niedlich. So will Nippon seine Frauen haben, auch wenn sie künftige Nobelpreisträgerinnen sind. Obokata hatte in der Wissenschaftszeitschrift «Nature» ihren grossen biotechnologischen Durchbruch publiziert.

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