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Berggorillas im Kongo profitieren von Kämpfen

Weil die Frontlinien des Bürgerkriegs im Kongo sich verschoben haben, ist das Leben der seltenen Gorillas sicherer geworden – und offenbar haben die Unruhen ihnen nicht geschadet.

Im Virunga National Park im Ostkongo nahe der Grenze zu Uganda leben noch rund 200 streng geschützte Gorillas. In den Bürgerkriegswirren wurde das Hauptquartier des Parks am 26. Oktober 2008 überfallen, die Wächter flohen. Allmählich kehren sie zurück, wie der Direktor erfreut bekannt gab.
Im Virunga National Park im Ostkongo nahe der Grenze zu Uganda leben noch rund 200 streng geschützte Gorillas. In den Bürgerkriegswirren wurde das Hauptquartier des Parks am 26. Oktober 2008 überfallen, die Wächter flohen. Allmählich kehren sie zurück, wie der Direktor erfreut bekannt gab.
Keystone
Im Virunga National Park im Ostkongo nahe der Grenze zu Uganda leben noch rund 200 streng geschützte Gorillas. In den Bürgerkriegswirren wurde das Hauptquartier des Parks am 26. Oktober 2008 überfallen, die Wächter flohen. Nun sind sie zurückgekehrt, wie der Direktor erfreut bekannt gab.
Im Virunga National Park im Ostkongo nahe der Grenze zu Uganda leben noch rund 200 streng geschützte Gorillas. In den Bürgerkriegswirren wurde das Hauptquartier des Parks am 26. Oktober 2008 überfallen, die Wächter flohen. Nun sind sie zurückgekehrt, wie der Direktor erfreut bekannt gab.
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Im Virunga National Park im Ostkongo nahe der Grenze zu Uganda leben noch rund 200 streng geschützte Gorillas. In den Bürgerkriegswirren wurde das Hauptquartier des Parks am 26. Oktober 2008 überfallen, die Wächter flohen. Nun sind sie zurückgekehrt, wie der Direktor erfreut bekannt gab.
Im Virunga National Park im Ostkongo nahe der Grenze zu Uganda leben noch rund 200 streng geschützte Gorillas. In den Bürgerkriegswirren wurde das Hauptquartier des Parks am 26. Oktober 2008 überfallen, die Wächter flohen. Nun sind sie zurückgekehrt, wie der Direktor erfreut bekannt gab.
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Seit dem Ausbruch der Kämpfe zwischen der Regierung und den Tutsi-Milizen von Rebellenführer Laurent Nkunda wurden eine Viertel Million Menschen vertrieben. Doch die vom Aussterben bedrohten Menschenaffen profitieren von den jüngsten Kämpfen: Während die Frontline lange Zeit durch ihr Reservat verlaufen war, führte jüngste Vormarsch der Rebellen dazu, dass die Hauptkampflinie sich Dutzende Kilometer weg verlagert hat und das Gebiet mittlerweile sicherer für die Affen geworden ist.

Nun konnten die offiziellen Wildhüter erstmals nach 15 Monaten wieder in den Virunga-Nationalpark im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und dem Kongo zurückkehren, um eine Bestandsaufnahme der Gorillapopulation zu machen. Alle Konfliktparteien hätten erfreulicherweise der Rückkehr der Aufseher zugestimmt und damit die Bedeutung des Wildtierschutzes anerkannt, erklärt Parkdirektor Emmanuel de Merode.

Keine negativen Auswirkung des Konflikts registriert

Zeitgleich mit der Rückkehr von Wildhütern, Wissenschaftlern und Vertretern der Wildtierbehörde besuchten Reporter der Nachrichtenagentur AP das Gebiet. Die Journalisten beobachteten ein rund 200 Kilo schweres Gorillamännchen, das sich Bambusstengel schmecken liess, während sein schwangeres Weibchen an einem mit Moos überwuchertem Baum baumelte. In der Nähe stolziert eine Affenmutter mit einem drei Monate alten Jungen umher.

Tierschützer und Parkbehörden hatten sich im vergangenen Jahr um die Sicherheit der Gorillas gesorgt und erklärt, nach dem Abzug der Wildhüter kenne niemand das Schicksal der Tiere. Doch einige Ranger, die in dem Park zurückgeblieben waren, erzählen eine andere Geschichte. «Es ist ein Mythos, dass niemand wusste, was mit den Affen passiert», betont Benjamin Nsana, ein Parkführer in der Rebellenzone, der seit 15 Jahren das Leben der seltenen Tiere beobachtet. Nach seinen Worten ist kein Gorilla in dieser Zeit gestorben. Tatsächlich seien sogar sieben Junge geboren worden.

AP/raa

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