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Das Auge einer Katze

Ein Stern hat in seiner letzten Lebensphase den vielleicht schönsten Nebel des Weltalls gebildet: Den Katzenaugennebel.

Der Katzenaugennebel verändert sein Aussehen relativ rasch: Erst seit wenigen Jahrhunderten sieht er so aus wie heute.
Der Katzenaugennebel verändert sein Aussehen relativ rasch: Erst seit wenigen Jahrhunderten sieht er so aus wie heute.
Nasa, ESA, HEIC, The Hubble Heritage Team

Stirbt ein Stern etwa in der Grösse unserer Sonne, stösst er Gas und Staub ab und bildet in vielen Fällen einen sogenannten Planetarischen Nebel. Eines der bekanntesten und schönsten dieser Gebilde ist der Katzenaugennebel. Er ist 3300  Lichtjahre (etwa 30  Billiarden Kilometer) entfernt und befindet sich im Sternbild Drache. Um den Zentralstern in der Mitte haben sich verschiedene Schichten von einander durchdringenden Wolken angeordnet. Es sind expandierende Gasblasen, aufgebläht vom Sternenwind, einem vom Stern ausgehenden Teilchenstrom. Dass die Form der Wolken nicht gleichmässig rund ist, hängt damit zusammen, dass diese im Bereich des Sternenäquators durch einen langsamer expandierenden Abschnitt aus dichteren Gaswolken eingeschnürt werden.

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