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Die Super-Schädlinge kommen

Dem Boom der Gentechpflanzen droht Gefahr aus der Natur: Immer mehr Insekten sind resistent gegen das von den manipulierten Pflanzensorten produzierte Gift.

Im Jahr 2001 nahm noch kaum jemand Notiz davon. In einem Maisfeld in Südafrika entdeckten Bauern Schäden an ihren Pflanzen, die eindeutig vom Afrikanischen Stengelbohrer, einem gefürchteten Maisschädling, stammten. Doch diesmal hatten die Raupen einen Gentechmais angeknabbert, der für sie eigentlich giftig sein sollte. Doch weil es Einzelfälle waren, beunruhigte das die südafrikanischen Maisbauern nicht. Sie hatten das Monsanto-Saatgut mit offenen Armen empfangen. Zwischen 1998 und 2007 war die Anbaufläche von 50'000 Hektaren auf eine Million Hektaren explodiert, in manchen Regionen stellten 100 Prozent der Farmer auf den manipulierten Bt-Mais um. Dieser produziert das Bt-Toxin, ein Gift, das die Schädlinge gezielt töten sollte.

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