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Forscher wollen Pandas zu mehr Sex verhelfen

Chinesische Wissenschaftler haben das Genom des Pandabären entschlüsselt. Es bedeutet Hoffnung für die sexfaulen Bären.

Bedrohte Tierart: Riesenpandas sollen sich mehr fortpflanzen.
Bedrohte Tierart: Riesenpandas sollen sich mehr fortpflanzen.
Keystone

Die Wissenschaftler erhoffen sich nach eigenen Angaben Erkenntnisse darüber, weshalb diese Tiere solche Sexmuffel sind. «Wir hoffen, dass das Genom genetische Erklärungen dafür liefern kann, warum Riesenpandas so geringe Fortpflanzungsfähigkeiten haben», sagte der Forscher Wang Jun der Tageszeitung «China Daily». Vielleicht könne die Wissenschaft dann den Tieren helfen, mehr Nachwuchs zu zeugen.

An der Entschlüsselung des Genoms waren Forscher aus China, Grossbritannien, den USA, Dänemark und Kanada beteiligt. Die Ergebnisse bestätigten laut «China Daily» die weitverbreitete Annahme, dass Pandas zur Art der Bären gehören.

Der Riesenpanda gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Welt. Laut Experten gibt es in ganz China noch rund 1600 Pandas in freier Wildbahn und 200 in Gefangenschaft.

SDA/oku

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