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Heisse Luft in Doha

Die Entwicklungsländer trauen den Industriestaaten nicht zu, ernsthaft in den Klimaschutz zu investieren. Ausser minimalen Klimazielen haben die reichen Länder politisch nichts zu bieten.

Der Konferenzort Doha, Hauptstadt des Erdöl- und Erdgasstaates Katar.
Der Konferenzort Doha, Hauptstadt des Erdöl- und Erdgasstaates Katar.
Reuters

Es war eine deutliche Warnung an die Delegierten der UNO-Klimakonferenz, die am kommenden Montag in der Hauptstadt des Erdölstaates Katar beginnt. «Doha ist so wichtig wie jede andere Klimakonferenz zuvor», liess Christiana Figueres verlauten. Die Chefin des UNO-Klimasekretariats brachte damit ihre Bedenken zum Ausdruck, die Verhandlungen könnten weiter verzögert werden. Das würde das Ziel infrage stellen, das die Vertragsstaaten an der letztjährigen Konferenz im südafrikanischen Durban beschlossen haben: einen neuen Klimavertrag, der alle Staaten integriert und spätestens 2020 in Kraft tritt. Die 18. Verhandlungsrunde soll dafür den Weg ebnen.

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