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Milliarden für Tropenwälder – und jetzt brennt der Amazonas

In den Schutz von tropischen Regenwäldern fliesst viel Geld. Warum das bisher kaum Wirkung auf den Klimaschutz hat.

Feuer in Pará, einem Bundesstaat im Norden Brasiliens: Das südamerikanische Land registriert in diesem Jahr so viel Waldbrände wie noch nie zuvor. Foto: Victor Moriyama (Keystone)

Feuer in Pará, einem Bundesstaat im Norden Brasiliens: Das südamerikanische Land registriert in diesem Jahr so viel Waldbrände wie noch nie zuvor. Foto: Victor Moriyama (Keystone)

Martin Läubli@tagesanzeiger

Brasilien war auf einem guten Weg. Als erstes Land erhielt es Anfang Jahr von der UNO die Zusicherung von gut 97 Millionen Dollar für ein Schutzprojekt des tropischen Regenwalds im Amazonasgebiet. Damit wird der Ausstoss von rund 19 Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 verhindert. Das ist zwar nur etwa ein Sechstel der durchschnittlichen, jährlichen Emissionen durch die Abholzung. Es zeigt aber, wie weit Brasilien technisch fortgeschritten ist, um überhaupt von Unterstützungsgeldern profitieren zu können. Denn Geld erhält nur, wer auch imstande ist, die Wirkung der Massnahmen zu dokumentieren.

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