Zum Hauptinhalt springen

Mini-Sonnenfinsternis: Merkurtransit vor der Sonne

Am Montag zog der kleinste und flinkste Planet vor der Sonne vorbei. Das seltene Ereignis war auch von der Schweiz aus zu sehen.

Seltenes Himmelsschauspiel: Der Merkur zieht vor der Sonne durch.
Seltenes Himmelsschauspiel: Der Merkur zieht vor der Sonne durch.
Nasa/Genna Duberstein, Keystone
Mit Spezialausrüstung ist der Merkur (oben links) als kleiner Punkt vor der Sonne sichtbar. (9. Mai 2016)
Mit Spezialausrüstung ist der Merkur (oben links) als kleiner Punkt vor der Sonne sichtbar. (9. Mai 2016)
Johan Nilsson, Keystone
Nach dem nun bevorstehenden Transit wird Merkur erst wieder im Jahr 2032 über die riesige Sonnenscheibe wandern.
Nach dem nun bevorstehenden Transit wird Merkur erst wieder im Jahr 2032 über die riesige Sonnenscheibe wandern.
Peter Komka, Keystone
1 / 5

Himmelsgucker haben am Montag eine Mini-Sonnenfinsternis beobachten können. Bei dem Merkurdurchgang zog sich der kleinste Planet unseres Sonnensystems zwischen Erde und Sonne hindurch. Durch ein Teleskop war er dabei als kleiner Punkt vor der Sonnenscheibe sichtbar.

Auf der Winterthurer Sternwarte Eschenberg wohnten beispielsweise gut 30 Gäste dem seltenen Schauspiel bei, wie die Astronomische Gesellschaft Winterthur am Montagabend mitteilte.

Trotz einiger Quellwolken konnten sie ab 13.37 Uhr der Eintritt und die langsame Wanderung des winzigen dunklen Pünktchens an den beiden mit Spezialfiltern bestückten Teleskopen mitverfolgen. Leider überzogen nach 15 Uhr dunkelgraue Wolken von Westen her den Himmel und bereiteten damit auch diesem Naturspektakel ein Ende.

Erst wieder im Jahre 2032 wird ein solcher Merkur-Transit zu beobachten sein wird. Ein Merkurtransit ist selten, weil Erde und Merkur in unterschiedlichem Geschwindigkeiten um die Sonne kreisen und die Ebenen ihrer Umlaufbahnen zudem um mehrere Grad voneinander abweichen.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch