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Bald regnet es wieder Weltraumschrott

Am Wochenende erst ist der Nasa-Satellit Uars abgestürzt. Im November dürften erneut Satelliten-Trümmer auf die Erde fallen.

Eine Computeranimation des im Jahr 1990 ins All entsandten Röntgensatelliten Rosat. Es wird damit gerechnet, dass im November Teile von Rosat auf der Erde oder im Wasser aufschlagen werden.
Eine Computeranimation des im Jahr 1990 ins All entsandten Röntgensatelliten Rosat. Es wird damit gerechnet, dass im November Teile von Rosat auf der Erde oder im Wasser aufschlagen werden.
EADS Astrium, Keystone
Rosat-Röntgenaufnahme von drei Galaxien mit dem Namen NGC2300-Gruppe. Die Galaxien sind von einer heissen Gaswolke umgeben (Falschfarben-Bild Magenta), die einen Durchmesser von 1,3 Milliarden Lichtjahren hat. Aufnahme vom 25-27. April 1992.
Rosat-Röntgenaufnahme von drei Galaxien mit dem Namen NGC2300-Gruppe. Die Galaxien sind von einer heissen Gaswolke umgeben (Falschfarben-Bild Magenta), die einen Durchmesser von 1,3 Milliarden Lichtjahren hat. Aufnahme vom 25-27. April 1992.
Rosat-Röntgenaufnahme aus den 90er Jahren zeigt die Überreste einer Supernova, die der dänische Astronom Tycho Brahe im Jahr 1572 beobachtet hatte.
Rosat-Röntgenaufnahme aus den 90er Jahren zeigt die Überreste einer Supernova, die der dänische Astronom Tycho Brahe im Jahr 1572 beobachtet hatte.
Nasa, Keystone
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Seit 1999 besteht kein Kontakt mehr zum deutsch-britisch-amerikanischen Forschungssatelliten Rosat. Seither taumelt er unkontrolliert der Erde entgegen. Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) geht gemäss «Bild.de» davon aus, dass der Trabant im November abstürzt.

Es «muss damit gerechnet werden, dass etwa 30 einzelne Fragmente mit einer Gesamtmasse von bis zu 1,6 Tonnen die Erdoberfläche erreichen können», teilte das DLR demnach mit. Der grösste Brocken könnte dabei die Optik mit den Spiegeln sein.

Wie beim Uars erfolgt der Absturz unkontrolliert, da der Satellit über keinen Antrieb verfügt. Wo und wann genau der nächste Weltraumschrott auf die Erde prallt, ist deshalb noch offen.

Geringe Gefahr

Ein von «Bild» befragter Experte der europäischen Raumfahrtagentur Esa gibt die Wahrscheinlichkeit, von einem Trümmerteil getroffen zu werden, mit 1:100 Milliarden an. Das ist rund 10'000 mal weniger wahrscheinlich als dass einen der Blitz trifft.

Nach wie vor ist nicht bekannt, wann und wo genau der Nasa-Satellit am Samstag abgestürzt ist. Laut der amerikanischen Weltraumagentur legen Daten jedoch nahe, dass der UARS weit vor der amerikanischen Küste in den Pazifik gestürzt ist.

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