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Die Düsentriebs Europas

Es gibt Preise für den Schnellsten und die Schönste – und auch für den Erfindungsreichsten: Das Europäische Patentamt (EPA) verleiht sie jährlich in Kopenhagen an besonders verdienstvolle Forscher.

Klarsicht: Die Augen-Laserkorrektur ist das Lebenswerk des deutschen Physikers Josef Bille.
Klarsicht: Die Augen-Laserkorrektur ist das Lebenswerk des deutschen Physikers Josef Bille.
Keystone
Prof. Dr. Josef Bille meldete nahezu 100 Patente im Bereich der Augenlaserchirurgie an und gilt als «Vater» der heutigen Augen-Laserkorrekturen.
Prof. Dr. Josef Bille meldete nahezu 100 Patente im Bereich der Augenlaserchirurgie an und gilt als «Vater» der heutigen Augen-Laserkorrekturen.
© European Patent Organisation 2012
Christoph Boeckheler2012copyright boeckheler 2012
Christoph Boeckheler2012copyright boeckheler 2012
© European Patent Organisation 2012
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Der Europäische Erfinderpreis ist in diesem Jahr an Forscher aus Dänemark, Deutschland, Frankreich und Australien gegangen. Seit 2006 wird dieser jährlich in jeweils fünf Kategorien durch das Europäische Patentamt (EPA) verliehen.

In dänischen Hauptstadt überreichte Kronprinz Frederik dem Physiker Josef Bille den Preis für sein Lebenswerk. Der deutsche Professor von der Universität Heidelberg wurde für sein Lebenswerk als «Vater» der Augen-Laserkorrekturen geehrt. Dank Augen-Laseroperationen könnten Millionen Menschen wieder gut sehen, hiess es in der Würdigung der Arbeit Billes.

Hörgeräte und Hepatitis

Der Unternehmer Manfred Stefener aus München erhielt einen Preis für seine Erfindung der ersten tragbaren Brennstoffzelle. Die Anwendungsgebiete reichen von Elektrofahrzeugen, Wohnmobilen, Jachten über anspruchsvolle Sicherheits- und Überwachungssysteme bis zu militärischen Zwecken.

Weitere Preise gingen an ein Team von drei dänischen Erfindern für ihre Beträge zur Entwicklung massgeschneiderter Hörgeräte. Drei Franzosen durften einen Erfinderpreis für ein neues Medikament zur Behandlung der stark verbreiteten Lebererkrankung Hepatitis B entgegennehmen. Nach EPA-Angaben sind 350 Millionen Menschen weltweit an dem durch Sex und Blut übertragbaren Leiden erkrankt.

Das in München beheimatete Patentamt ehrt ebenso aussereuropäische Preisträger: Dieses Jahr wurden vier Australier für ihre Entwicklung drahtloser Netzwerke, die genauso schnell und robust seien wie Kabellösungen, ausgezeichnet.

SDA/omue

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