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Falsche Gen-Kartoffel aufgetaucht

In Schweden ist auf einem mit Gen-Kartoffeln bepflanzten Acker eine noch nicht zugelassene Sorte entdeckt worden. Jetzt muss sich der Saatgut-Anbieter BASF erklären.

Auf einem Feld mit Amflora-Kartoffeln tauchten die Knollen auf: Ernte von Amflora im Mai 2009 im Norden Deutschlands.
Auf einem Feld mit Amflora-Kartoffeln tauchten die Knollen auf: Ernte von Amflora im Mai 2009 im Norden Deutschlands.
Keystone

Nach dem Auftauchen einer nicht zugelassenen Sorte von Gen-Kartoffeln auf einem Feld in Schweden hat der BASF- Konzern bei der EU-Kommission Rede und Antwort gestanden. Bei einem Treffen am Mittwoch in Brüssel mussten Konzernvertreter erklären, wie es zu der Panne kommen konnte.

«Wir versuchen herauszufinden, was passiert ist», sagte ein Sprecher der EU-Kommission. «Offensichtlich ist irgendwo ein Fehler gemacht worden». Die Kommission wolle sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal vorkomme.

Weitere Felder verunreinigt?

Dabei gehe es auch um die Frage, ob weitere Felder verunreinigt sein könnten. An dem Treffen nahmen daher auch Vertreter aus den drei EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Schweden und Tschechien teil, wo die Gen-Kartoffel Amflora angebaut wird. Über Ergebnisse des Treffens wurde nichts bekannt.

Der Chemiekonzern BASF hatte auf Amflora-Feldern in Nordschweden Pflanzen der noch nicht zugelassenen Genkartoffel Amadea entdeckt. Inzwischen wurden nach Konzernangaben sämtliche Amadea-Pflanzen von den Feldern entfernt.

SDA/ske

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