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Fliegendem Observatorium droht Grounding

Die Nasa muss sparen und möchte das fliegende ­Teleskop Sofia sistieren.

In Hamburg ist vor einigen Tagen ein weltweit einzigartiges Flugzeug zur Überholung in die Lufthansa-Werft gebracht worden. Der Jumbo ist das Stratos­phären­observatorium für Infrarotastronomie (Sofia), ein Gemeinschaftsunternehmen der US-Raumfahrtbehörde Nasa und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er hat im Rumpf eine 4 Meter × 6 Meter grosse Luke, die während des nächtlichen Fluges geöffnet werden kann. Ein 17 Tonnen schweres Teles­kop mit einem Spiegeldurchmesser von 2,7 Metern kann dann auf interessante Himmelsobjekte gerichtet werden.

Der Vorteil von Sofia ist, dass in einer Höhe von 14 Kilometern der Wasserdampf der Atmosphäre nicht mehr stört. Die Infrarotstrahlung aus dem All lässt sich viel besser beobachten. Im Gegensatz zu Satelliten kehrt Sofia regelmässig zur Erde zurück, was Anpassungen der Instrumente ermöglicht.

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