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Giftige Zeitbomben

September 2012: Drei Arbeiter sterben bei Wartungsarbeiten in einem Stickstoffwerk in Piesteriz (sachsen-Ahalt). Die Männer sollten Sandstrahlarbeiten durchführen und werden leblos aufgefunden. Die Produkte des nach eigenen Angaben grössten Ammoniak- und Harnstoffherstellers Deutschlands werden auch in der Düngemittelindustrie benötigt.
Ein Güterzug mit hoch giftigem und leicht entzündlichem gelbem Phosphor gerät in Brand. Mindestens 174 Menschen werden verletzt, darunter 46 Kinder. Gelber Phosphor dient in der chemischen Industrie unter anderem zur Düngemittelherstellung.
Mindestens 17 Menschen kommen bei der Explosion eines mit Düngemittel beladenen Lastwagens ums Leben. Unter den Toten sind sieben Feuerwehrmänner und zwei TV-Journalisten, die den Unfall auf der Europastraße 85 filmten. Der mit 20 Tonnen des Düngemittels Ammoniumnitrat beladene Laster war von der Straße abgekommen und hatte Feuer gefangen. Während der Löscharbeiten explodierte er.
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SDA/lvm