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Piloten sollen über ihre Fehler reden

Bei der Swiss wird die Arbeit im Cockpit automatisch überwacht. Anderen Piloten steht ein freiwilliges Fehlermeldesystem des Bundesamts für Zivilluftfahrt zur Verfügung – dieses wird fleissig genutzt.

Die Vorgesetzten erfahren nichts: Swiss-Piloten während eines Landeanflugs auf den Genfer Flughafen.
Die Vorgesetzten erfahren nichts: Swiss-Piloten während eines Landeanflugs auf den Genfer Flughafen.
Keystone

Plötzlich taucht 50 Meter neben dem Flugzeug ein ferngesteuerter Modellflieger auf – nichts passiert. Nach dem Start verliert ein Flugzeug eine Tür – das Flugzeug kann ohne weitere Probleme landen. Beim Navigieren mit GPS gerät ein Pilot auf einem Sichtflug unversehens in eine Flugplatz-Kontrollzone – er bemerkt den Fehler gerade noch rechtzeitig. Berichte über solche Zwischenfälle am Schweizer Himmel finden sich im freiwilligen Meldewesen des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl). Piloten, Fluglotsen und Mechaniker können Vorfälle und Fehler melden, ohne disziplinarische Massnahmen zu befürchten. Jedenfalls solange niemand grob fahrlässig oder mutwillig gehandelt hat.

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