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Rückschlag für Russlands Tarnkappen-Jet

Das erste russische Tarnkappen-Kampfflugzeug hat bei einer internationalen Flugschau in Moskau seinen Start abbrechen müssen. Technische Gründe hätten dazu geführt.

Russlands neuer Stolz: Der Tarnkappen-Jet T-50.
Russlands neuer Stolz: Der Tarnkappen-Jet T-50.
Keystone

Die Ursache war zunächst unbekannt, russische Nachrichtenagenturen meldeten, Sprecher der Internationalen Flug- und Raumfahrtschau hätten lediglich von technischen Gründen gesprochen. Die T-50 verliess nicht die Startbahn und wurde mit einem Fallschirm abgebremst. Bis zu ihrem Debüt auf der Flugschau bei einem Besuch von Ministerpräsident Wladimir Putin war die Neuentwicklung aus der Öffentlichkeit gehalten worden. Die zweistrahlige Maschine soll den Vorsprung der amerikanischen F-22 Raptor aufholen, die seit 2005 zur US-Luftwaffe gehört.

Das Jagdflugzeug der fünften Generation wurde in Zusammenarbeit mit Indien entwickelt und soll zu einem wesentlich günstigeren Preis auf den Markt kommen als der Bomber F-22 Raptor aus den USA. Die russische Armee will nach eigenen Angaben mindestens 150 Suchoi T-50 erwerben, Indien soll Interesse an 200 Maschinen haben. In den kommenden Jahrzehnten sollen bis zu 1000 Suchoi T-50 für den internationalen Waffenmarkt produziert werden. Der erste Probeflug der Suchoi T-50 fand im Januar 2011 statt. Der Entschluss zu einer gemeinsamen russisch-indischen Entwicklung fiel 2007.

dapd/jak

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