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Schon bald fliegt Curiositys Bruder auf den Mars

Die Regierung Obama ist laut der Nasa ernsthaft an der Erforschung des Mars interessiert. Deshalb will die Raumfahrtbehörde bereits 2020 den nächsten Forschungsroboter auf den Roten Planeten schicken.

So wird wohl auch der nächste Roboter auf den Mars abgesetzt: Visualisierung des Curiosity-Landeprozesses.
So wird wohl auch der nächste Roboter auf den Mars abgesetzt: Visualisierung des Curiosity-Landeprozesses.
Keystone

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will im Jahr 2020 den nächsten Forschungsroboter auf den Mars schicken. NASA-Chef Charles Bolden erklärte, die Regierung von US-Präsident Barack Obama sei ernsthaft an der Erforschung des Mars interessiert. «Mit dieser Mission stellen wir sicher, dass Amerika die weltweit führende Nation bei der Erforschung des Roten Planeten Mars bleibt», fügte er hinzu. Zugleich sei dies ein weiterer bedeutsamer Schritt auf dem Weg zu bemannten Missionen zum Mars in den 2030er Jahren.

Die Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem NASA-Wissenschaftler mitteilten, der Mars-Rover Curiosity sei bei seiner Mission auf organische Teilchen gestossen, die möglicherweise auf Leben auf dem Roten Planeten hindeuten könnten. Curiosity war Anfang August nach einer mehr als achtmonatigen Reise durchs All auf dem Mars gelandet. Die Mission des 2,5 Milliarden Dollar teuren Rovers ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Der Forschungsroboter soll nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten suchen.

Aus Spargründen wie Curiosity gebaut

Der neue Rover soll in Konstruktion und Funktionsweise auf Curiosity beruhen - auch aus Spargründen. Wegen Einschnitten in ihren Haushalt hatte die Nasa ihr Gemeinschaftsprogramm mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA zur Erkundung des Mars im Februar vorerst eingestellt. Zwei für die Jahre 2016 und 2018 geplante Missionen des Programms ExoMars zur Erkundung des Roten Planeten wurden deswegen abgesagt. Mittlerweile stieg Russland in das Programm ein.

AFP/kpn

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