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Schweizer Physiker gewinnt Europäischen Erfinderpreis 2013

Bereits 1970 meldete der Schweizer Physiker Martin Schadt das erste Patent für Flüssigkristalle an. Nun wurde der Erfinder der LCD-Technologie für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Seine Erfindung begründete laut der Jury eine neue Industrie: Martin Schadt.
Seine Erfindung begründete laut der Jury eine neue Industrie: Martin Schadt.
Keystone

Der Schweizer Physiker Martin Schadt ist mit dem Europäischen Erfinderpreis 2013 ausgezeichnet worden. Der Erfinder der LCD-Technologie für Flachbildschirme wurde in Amsterdam für sein Lebenswerk mit dem Preis des Europäischen Patentamtes geehrt.

Bereits 1970 hatte Schadt das erste Patent für Flüssigkristalle angemeldet. «Die Erfindung von Martin Schadt hat unser Leben verändert und eine ganze Industrie begründet», sagte der Präsident des Patentamtes, Benoît Battistelli.

Gala mit Prinzessin Beatrix

Bei einer Gala im Beisein der niederländischen Prinzessin Beatrix und von rund 500 internationalen Gästen wurden weitere Preise an Erfinder aus Frankreich, Österreich, Schweden, Spanien und den USA vergeben. Der erste Publikumspreis des Patentamtes ging an den Spanier José Luis López Gómez für eine unabhängig geführte Radaufhängung, die Hochgeschwindigkeitszüge sicherer und bequemer machen soll.

Die internationale Jury zeichnete weitere herausragende Leistungen auf den Gebieten Technik, Gesundheits- und Computertechnologie aus: sanft schliessende Möbelscharniere (Österreich), Nanokapseln zur Krebstherapie (Frankreich, Italien), ein kostengünstiges und einfaches Verfahren in der Genforschung (Schweden) sowie die USB-Technologie (USA).

Der Europäische Erfinderpreis wird seit 2006 jährlich vom Europäischen Patentamt in München verliehen.

SDA/kpn

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