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Wie kann der Mensch auf dem Mars überleben?

Die ETH erforscht Möglichkeiten, wie sich Astronauten auf fremden Planeten ernähren können. Im Fokus: menschliche Ausscheidungen.

Grace Crain erklärt in einem Gewächshaus der ETH in Lindau ihre Forschung. Foto: Marc Dahinden

Grace Crain erklärt in einem Gewächshaus der ETH in Lindau ihre Forschung. Foto: Marc Dahinden

Neun Kreise in einer Linie trägt Pflanzenforscherin Grace Crain auf dem rechten Unterarm. Einer davon ist die Erde, daneben der Mars – die 25-jährige, quirlige US-Amerikanerin hat sich das Sonnensystem tätowiert.

Schon von klein auf war Crain vom Weltall fasziniert. Wenig verwunderlich, wenn man weiss, dass ihr Vater als Astrophysiker für US-amerikanische Satellitenfirmen Algorithmen programmierte und seine Tochter schon früh zu Fachtagungen mitnahm.

Seit September forscht Crain nun in der ETH-Forschungsstation in Lindau für die Europäische Weltraumorganisation (ESA). Sie ist Teil des Projekts Melissa, das seit 1989 untersucht, wie man ein künstliches Ökosystem auf fremden Planeten erschaffen kann. Sprich: wie man fremde Planeten für Menschen überhaupt bewohnbar machen kann.

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