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Freudige und lärmige Begrüssung für die Schweiz

Am Nachmittag absolvierte das Schweizer Nationalteam sein erstes Training auf südafrikanischem Boden. Alex Frei blieb dem Training verletzt fern.

Viele Zaungäste: Die Einheimischen interessierten sich für das Training der Schweizer.
Viele Zaungäste: Die Einheimischen interessierten sich für das Training der Schweizer.
Keystone

Nach dem problemlosen Flug und der schnellen Abfertigung im Flughafen von Johannesburg, stand um 16 Uhr das erste Training auf de Programm. Die Nati wurde von rund 1000 Schaulustigen erwartet, die südafrikanische Flaggen ebenso schwenkten wie das weisse Kreuz auf roten Grund. Und die lauten Vuvuzela-Klänge durften dabei natürlich ebensowenig fehlen.

Alex Frei dürfte diese gleichwohl nicht gehört haben. Der Captain, der sich kurz vor dem Abflug am Mittwochabend beim Training im Letzigrund den Fuss verstaucht hatte, liess seine Verletzung im Hotel behandeln. «Wir haben die Schmerzen unter Kontrolle und die Schwellungen gehen etwas zurück», erklärte Teamarzt Cuno Wetzel nach dem Training.

Bundespräsidentin kommt zu Besuch

Schon während des Flugs wurde der Fuss von Frei intensiv behandelt. «Es zeigt auch bereits Wirkung», so Wetzel. Der Captain werde nun weiter intensiv medikamentös und physiotherapeutisch behandelt: Entschlackung, Lymphmassage, Stabiliserungen, Kälte-Wärme-Applikationen sowie diverse Massage-Techniken würden in der Pflege angewendet.

Ob dies allerdings reicht, dass Frei schon gegen Spanien wieder einsatzfähig ist, liess Wetzel noch offen. «Nur 24 Stunden nach dem Unfall ist eine solche Prognose sehr schwierig», so der Medizinier. Es ist aber davon auszugehen, dass das medizinische Personal damit rechnet, dass der Stürmer sicher im zweiten Gruppenspiel gegen Chile wieder spielen kann. «Sonst wäre er sicher nicht mitgereist», sagte Wetzel.

Das knapp anderthalbstündige Training in der Dämmerung von Vanderbijlpark bot ansonsten wenig Aufregendes. Valon Behrami spulte mit verschiedenen Bertreuern ein eigenes Programm ab. Ansonsten herrschte nicht nur wegen der lauten und farbenfrohen Zuschauern mehr Aufregung rund um den Platz der Universität Vaal. So wurde Fotografen, die sich auf der falschen Seite des Geländes postiert hatten, vom SFV-Sicherheitschef in den Senkel gestellt und auf die korrekte Seite befohlen. Morgen dürfte die Aufregung bei ihm übrigens nochmals grösser sein: Bundespräsidentin Doris Leuthard hat sich für das Ende Morgen-Einheit angekündigt.

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